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Arnsberg i. Sauerland, 22.01.2026, 11 Uhr

Engagierte für Klimaschutz vom Widerstands-Kollektiv haben am frühen Donnerstag Morgen, im Rahmen einer Protestaktion, versucht das Privatflugzeug von Friedrich Merz stillzulegen. Dabei sollte das Flugzeug mit pinker Farbe langfristig aus dem Verkehr gezogen werden. Außerdem hatten die Protestierenden ein Fahrrad dabei als klimafreundliches Fortbewegungsmittel für den Kanzler. Auf einem Banner, welches die Protestierenden ebenfalls dabeihatten, steht: "Mobilität für alle statt für Überreiche!"
Anja Windl, Studentin und selber an der Aktion beteiligt, erklärt: "Wir handeln hier aus Notwehr. Die Klimakatastrophe eskaliert, Hunger, Hitze und Naturkatastrophen kosten Menschen ihr Leben und gleichzeitig fliegt Friedrich Merz mit seinem eigenen Flugzeug durch die Gegend. Dabei sollte gerade der Kanzler uns allen ein Vorbild sein."
Bereits im Februar 2025 sagte Lena Donat, Expertin in internationalem Umweltrecht zu Merz Privatflugzeug: „Das ist eine klimaschädliche und elitäre Form des Reisens. Das können wir uns vor dem Hintergrund der Klimakrise einfach nicht mehr leisten“. Merz ließ Presseanfragen bezüglich der Klimafolgen seiner Flüge unbeantwortet. [1] Eine Herstellerbroschüre aber bezeichnet die zweimotorige Maschine als "fliegenden Luxus-SUV" [2].
Ein weiteres Problem spricht Hendrik F., Ingenieur und ebenfalls an der Aktion beteiligt, an: "Wir müssen Friedrich Merz auf den Boden der Tatsachen zurückholen! Wir können uns die Überreichen, für die unser Kanzler Politik macht, nicht mehr leisten. Wer Klimaschutz zurückfährt und Rechtsradikalen die Hand schüttelt, handelt nicht im Sinne der Bevölkerung und schadet der Demokratie."
Tatsächlich stoßen neuesten Studien zufolge Überreiche, die wie Friedrich Merz zu den 0,1 Prozent der reichsten Menschen auf der Welt gehören, über 400-mal mehr CO2-Emissionen aus als die ärmere Hälfte der Bevölkerung. [3,4,5] Rechnerisch verursacht somit ein überreicher Mensch in einer Woche ungefähr so viel Treibhausgas wie ein sehr armer Mensch in seinem ganzen Leben.
Aktuell befinden sich die Protestierenden im Polizeigewahrsam, nachdem sie auf dem Rollfeld des Flughafens angetroffen wurden.

Freundliche Grüße vom Presseteam des Widerstands-Kollektivs

 

 

[1] https://taz.de/Privatflugzeug-von-CDU-Kanzlerkandidat/!6065499/
[2] https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_100208946/friedrich-merz-cdu-politiker-trennt-sich-von-seinem-flugzeug.html
[3] https://www.zdfheute.de/panorama/oxfam-reiche-co2-ausstoss-100.html
[4] https://www.handelsblatt.com/politik/ab-wann-ist-man-reich-ein-ueberblick-ueber-die-einkommensverteilung-in-deutschland/28635912.html
[5] https://www.vermoegenmagazin.de/friedrich-merz-vermoegen/

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
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Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

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