01.02.2026, Hamburg
Die Skulptur "Fischer" am Altonaer Balkon ist nun ein Denkzettel für Friedrich Merz, nachdem der Versuch sein Flugzeug stillzulegen scheiterte.
Vor zehn Tagen hatten Engagierte des Widerstands-Kollektiv probiert Friedrich Merz Privatflugzeug mit pinker Farbe anzumalen, sodass es nicht mehr fliegen kann. Um die klimafreundliche Verkehrswende auch für den Kanzler zu ermöglichen hatten sie ein Fahrrad für ihn dabei. Jetzt wird Merz am Altonaer Balkon ans Fahrrad Fahren erinnert. Die Skulptur "Fischer" tragen Schilder: "Fischer's Fritz Fährt Fahrrad. Verkehrswende Jetzt!

"Wir müssen Friedrich Merz auf den Boden der Tatsachen zurückholen! Wir können uns die Überreichen, für die unser Kanzler Politik macht, nicht mehr leisten. Wer Klimaschutz zurückfährt und Rechtsradikalen die Hand schüttelt, handelt nicht im Sinne der Bevölkerung und schadet der Demokratie." sagte ein Beteiligter Ingenieur der Aktion an Merz Flugzeug.
Tatsächlich stoßen neuesten Studien zufolge Überreiche, die wie Friedrich Merz zu den 0,1 Prozent der reichsten Menschen auf der Welt gehören, über 400-mal mehr CO2-Emissionen aus als die ärmere Hälfte der Bevölkerung. [1,2,3] Rechnerisch verursacht somit ein überreicher Mensch in einer Woche ungefähr so viel Treibhausgas wie ein sehr armer Mensch in seinem ganzen Leben.
Das Widerstands-Kollektiv wurde leider davon abgehalten Merz Privatflugzeug anzumalen und gegen ein Fahrrad zu tauschen. Dennoch werden über deren Social-Media Kanäle Scherze gemacht, dass sie wissen wo sein Flieger steht und dass es das nächste mal klappen werde.
Freundliche Grüße vom Presseteam des Widerstands-Kollektivs
[1] https://www.zdfheute.de/panorama/oxfam-reiche-co2-ausstoss-100.html
[2] https://www.handelsblatt.com/politik/ab-wann-ist-man-reich-ein-ueberblick-ueber-die-einkommensverteilung-in-deutschland/28635912.html
[3] https://www.vermoegenmagazin.de/friedrich-merz-vermoegen/
Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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