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Berlin, 20.02.26, 00:00 Uhr – Stadt für alle: Fahrradweg eigenständig eröffnet

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs den bislang gesperrten Fahrradweg an der A100 eröffnet. Mit einfachem Werkzeug ausgestattet öffneten sie die Absperrungen an fünf unterschiedlichen Orten und gaben so die neuen Abschnitte für Radfahrende frei.

 

Der fertige Fahrradweg wurde monatelang ohne ersichtlichen Grund gesperrt, während der danebenliegende 16. Bauabschnitt der Stadtautobahn bereits Ende August letzten Jahres eröffnet wurde. Der Ausbau der Stadtautobahn ist stark umstritten und wurde und wird gegen den Willen der Anwohnenden durchgesetzt. Die Eröffnung des 16. Bauabschnitts führte, wie von Expert*innen vorhergesagt zu einem Verkehrschaos und zu stark gestiegenen Unfallzahlen.[1] 

 

 

 

 

 

“Im Jahr 2025 wurden in Berlin nur 20,5 km Radweg gebaut – von den 150 km, die im Radverkehrsplan für 2025 vorgesehen waren [2]. Es ist also notwendig, dass sich engagierte Radfahrende wie wir selbst darum kümmern”, ergänzt eine weitere Person, nachdem sie eine Absperrung erfolgreich geöffnet hat. Entlang der vier eröffneten Abschnitte stehen den Radfahrenden nun knapp 2 km Radweg mehr zur Verfügung.

 

 

 

 

Mit ähnlichen Aktionen sorgte das Widerstands-Kollektiv im vergangenen Jahr bereits für einige Kilometer neuer Radwege und viel Aufmerksamkeit unter Berliner Radfahrenden. 

[1] checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/3qXsqsaEXnNziigE8Y543E
[2] changing-cities.org/kampagnen/verkehrswende-monitor/das-radnetz/

freundliche Grüße und eine gute Fahrt vom Presseteam des Widerstands-Kollektivs

Pressekontakt: Tel. 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
 

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege und Zebrastreifen gemalt. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Außerdem setzen sie sich auch für kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr ein. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
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Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: fotos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
76137 Karlsruhe