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Berlin, 15.03.2026, 17:00 Uhr – Ticket-Regen im Berliner Hauptbahnhof - 0€-Ticket für alle!

Am Sonntagnachmittag regnete es im Berliner Hauptbahnhof 0-Euro-Tickets. Die Tickets verteilten sich von ganz oben durch den gesamten Bahnhof. 
Dahinter steht, wie auch schon bei den Werbeplakaten zum 0-Euro-Ticket, nicht die Deutsche Bahn, sondern das Widerstands-Kollektiv. Ziel dieser Kampagne ist ein öffentlicher Nahverkehr für alle Menschen – unabhängig vom Einkommen.

„Mobilität ist ein Grundbedürfnis und sollte für alle zugänglich sein. Jedes Jahr werden etwa 9000 Menschen ins Gefängnis gesperrt, weil sie beim Fahren ohne Ticket erwischt wurden. Immer weniger Menschen können sich das Deutschlandticket noch leisten, mittlerweile kostet es schon 63 Euro monatlich.”, erklärte eine beteiligte Person (1).

 

 

 

Auf der Rückseite der 0-Euro-Tickets stehen Informationen, wie Menschen solidarisch Freifahrten für alle ermöglichen können und andere beispielsweise vor Ticketkontrollen schützen können. So dienen die Tickets des Widerstands-Kollektivs als Übergangslösung, bis das “echte” 0-Euro-Ticket der Deutschen Bahn kommt. 

 

 

 

Auf die Frage, wie das 0-Euro-Ticket finanziert werden soll, erklärt eine der Beteiligten: 
“Aktuell gibt die Politik bis zu 13,7 Milliarden Euro für das Dienstwagenprivileg (2) und 6 Milliarden Euro für die Subvention von Kerosin (3) aus. Wenn wir das Geld stattdessen in den ÖPNV stecken, dann profitiert nicht nur die ganze Gesellschaft, sondern auch der Klimaschutz. Denn ein 0-Euro-Ticket macht den Umstieg vom Auto zur Schiene nicht nur attraktiv, sondern zur logischen Konsequenz.“ 

 

 

Auch in anderen Städten wird das 0-Euro-Ticket umgesetzt: Nächsten Samstag wird eine Gruppe des Widerstands-Kollektivs mit dem 0-Euro-Ticket von Hamburg nach Sylt reisen. 

 

Freundliche Grüße vom Presseteam des Widerstands-Kollektivs.

(1) www.zdfheute.de/politik/deutschland/schwarzfahren-gefaengnis-freikauf-initiative-freiheitsfonds-100.html
(2) www.spiegel.de/mobilitaet/dienstwagen-staat-foerdert-verbrenner-mit-13-7-milliarden-euro-pro-jahr-a-f17bf521-47c7-480c-9725-51f41ac50c3f
(3) taz.de/Steuerverguenstigungen-fuer-die-Luftfahrt/!5943650/

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
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