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München, 23.04.26, 17:00 – Farbaktion gegen völkerrechtswidrigen Krieg, am US-Konsulat

 

Aktive vom Widerstandskollektiv (Nachfolger der letzten Generation) München bemalen US-Konsulat blutrot, aus Protest gegen Krieg und US-Imperialismus.
Engagierte des Widerstandskollektiv haben das US-Konsulat in München am englischen Garten mit roter Farbe bemalt um gegen die aggressiven Interventionen der US- Regierung, aktuell den völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Iran zu protestieren. 
„Nach dem Motto ‚selber machen‘ sind wir hier stellvertretend für einen Bundeskanzler, der nicht die Eier hat, den US-Botschafter einzubestellen.“ erklärt Tim, ein beteiligter Aktivist.
Friedriche Merz distanziert sich bislang nicht klar vom völkerrechtswidrigen Iran-Krieg, wie der wissenschaftliche Dienst des Bundestags selbst festgestellt hat, und erlaubt dem US-Militär vom Stützpunkt Rammstein aus zu operieren. 
„Die aktuelle Kriegstreiberei, die den ganzen nahen Osten in ein Pulverfass verwandelt und Zehntausende Menschen getötet und Hunderttausende ins Elend getrieben hat, kann nicht einfach so hingenommen werden. Wir sind jetzt in der absurden Situation, dass ein Kriegseintritt auf der Seite des brutalen Regimes im Iran, gegen die USA völkerrechtlich legitim wäre. Ich möchte nicht Teil eines Landes sein, dass sich in so etwas hineinziehen lässt. Da die Bundesregierung eine klare Haltung vermissen lässt, machen wir die Distanzierung jetzt selber." so Tim ergänzend.

 

Dass der US- Präsident einfach das Völkerrecht aushebelt und mal eben Kriege anzettelt, dient unter anderem dazu, um von seinen kriminellen Machenschaften, den Epstein Files, sowie seiner menschenrechtsverletzenden, demokratiefeindlichen und klimazerstörenden Innenpolitik abzulenken. Allgemein stärken die aktuellen Kriege vor allem rechtsextreme, autoritäre Regierungen, darin von ihrem Versagen abzulenken und die Opposition im eigenen Land klein zu halten. 
„Dagegen setzen wir auf globale Solidarität. Wir werden die Erde für die Menschheit nur erhalten können wenn wir uns als internationale Gemeinschaft verstehen, die gemeinsame Regeln wie das Völkerrecht oder das Pariser Klimaschutzabkommen respektiert.“ erklärt Rina vom Widerstandskollektiv.

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
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