Karlsruhe, 07.05.2026, 8 Uhr – Am frühen Donnerstag morgen erklimmen Engagierte des Widerstands-Kollektivs die Säulen vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe.
Am frühen Donnerstag morgen erklimmen Engagierte des Widerstands-Kollektivs die Säulen vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe. Neben den Kletternden hängt ein großes Banner: „Menschenrechte nicht nur auf dem Papier!“. Pünktlich zur Aktionärs-Versammlung der EnBW startet das Widerstands-Kollektiv damit eine neue Kampagne.

„Während die EnBW hier sehr auf ihren sozialen grünen Anstrich bedacht ist, tritt sie anderswo Menschenrechte mit Füßen“, erklärt Moritz Brandt, selber an der Aktion beteiligt. Tatsächlich importiert die EnBW umweltschädliches Erdgas aus Louisiana (USA). Dort verschmutzt der Abbau das Trinkwasser und schadet der Gesundheit der Bevölkerung durch die Freisetzung von Giftstoffen. [1,2]
Moritz Brandt weiter: „Was wir am Turmberg in Durlach niemals akzeptieren würden, ist für die Menschen in Louisiana längst Realität.“
Deshalb fordert das Widerstands-Kollektiv einen unabhängigen Menschenrechtsbericht mit Einbeziehung der Lieferkette über die Geschäftsfelder der EnBW. „Auf frische Luft und sauberes Trinkwasser kann niemand verzichten, deswegen brauchen die Menschen in Louisiana unsere Hilfe“, fordert Julius Hamich, Sprecher des Widerstands-Kollektivs Karlsruhe.

Die Webseite zur Kampagne ist unter enbw.wik.st/ zu finden.
Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generation gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratische Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org
Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org
Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold
Werderstraße 78
76137 Karlsruhe
