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Oldenburg, 25.05.26 – Engagierte Mitbürger*innen haben nach dem Motto „Sicherere Straßen und weniger CO2“ mit dem Widerstands-Kollektiv friedlich SUV stillgelegt

In der Nacht von Sonntag auf Montag haben Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs gehandelt: Sie ließen mittels kleiner Linsen, die sie in die Auto-Ventile steckten, die Luft aus etwa 25
Reifen von „Protzkarren“. Das sind sehr großen Automodelle des Typs SUV. Sie hinterließen deutlich sichtbare Informationszettel [1] und Aufkleber, in denen sie die Aktion erklärten und darauf hinwiesen, dass sie Luft aus einem der Reifen gelassen hatten.
 

 

 

 

Wie sie erklären, sind SUV aus mehreren Gründen schädlich:
1. Gesundheit. Protzkarren stoßen mehr Schadstoffe aus und verschlimmern damit die Luftverschmutzung in unseren Städten und Dörfern. Luftverschmutzung sorgt für eine Vielzahl an Erkrankungen wie Herzinfarkte, Schlaganfälle, Krebs, Atemwegserkrankungen wie Asthma, Fehlgeburten und psychischen Erkrankungen.
2. Sicherheit. Protzkarren sind vollkommen übermotorisiert und mit ihren hohen Motorhauben besonders gefährlich für Radfahrende und Fußgänger*innen – besonders Kinder.
Protzkarren töten mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit andere Menschen, die am Verkehr teilnehmen.
3. Klima. Der wesentlich erhöhte Spritverbrauch von Protzkarren sorgt global für eine große Zunahme an Ölverbrauch.
4. Städtischer Raum. Durch ihre schiere Größe nehmen sie außerdem den Menschen im städtischen Raum unnötig Platz weg, was besonders in Oldenburg mit seinen engen Straßen zunehmend zu einem Problem wird.

 

 

 

 

Eine Ehrenamtliche vom Widerstands-Kollektiv sagt dazu: „Unsere Regierungen versagen dabei uns vor den Gefahren durch Protzkarren zu schützen. Stattdessen begünstigen sie große Autos steuerlich zusätzlich. Deswegen kümmern wir uns jetzt selbst darum und legen Protzkarren still“

Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits Maßnahmen gegen Protzkarren vorgeschlagen,[2] Bund und Länder haben diese jedoch noch nicht umgesetzt.

In diesem Sinne freundliche Grüße vom Presseteam des
Widerstands-Kollektiv
Pressekontakt: Tel. 030 50930 4086 oder
oldenburg@widerstands-kollektiv.org
presse@widerstands-kollektiv.org
instagram: widerstandskollektiv_oldenburg

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung


Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

[1] https://widerstands-kollektiv.org/sites/default/files/2025-03/
STILLGELEGT-Text.pdf
[2] https://www.duh.de/informieren/verkehr/suv-raus-aus-
unseren-staedten/
 

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
76137 Karlsruhe