Hamburg, 02.06.2026 - Engagierte Elternselbsthilfe des Widerstands-Kollektivs legt zum sechsten Male einen Zebrastreifen in der Wrangelstraße an (1).

Wir sind Teil einer Bewegung für eine soziale und ökologische Verkehrswende. Dabei werden nicht nur Zebrastreifen, sondern auch Fahrradwege geschaffen. International greifen engagierte Menschen zum Pinsel, zum Beispiel wurden in Wien (2) und San Franzisco ebenfalls Zebrastreifen aufgemalt. In Dresden wurde ein Selbsthilfe-Zebrastreifen später offiziell installiert (3).
„Die Wrangelstr. ist nur eine von vielen, wo es sicherere Bedingungen für Menschen zu Fuß bedarf, vor allem für kleine Menschen. Wir unterstützen auch die Elterninitiative der Schule am Wiesendamm, überhaupt sollte es bei Schulen allgemein weiträumig Vorrang für Fuß und Fahrrad geben. In Hamburg ist die Dominanz und Bevorzugung der Auto’s nach wie vor erschreckend und eine Gefahr für unsere Kinder.“ erklärt Lotta, selbst Mutter von schulpflichtigen Kindern und ergänzt: „Solange die Verantwortlichen nicht handeln, machen wir es eben selbst und wenn wir noch so viele Male zum Pinsel greifen müssen.“
Der Verein Fuss.e.V. setzt sich für mehr Zebrastreifen ein. Denn sie sind eine sichere und kostengünstige Verkehrssicherungsmaßnahme. (4)
Katja Schreiner, sagt zu der Aktion: „Was eine klima- und menschenfreundliche Verkehrspolitik anbelangt ist in Hamburg ist noch viel Luft nach oben. Statt selbstgemalte Zebrastreifen entfernen zu lassen sollten sich die Stadt Hamburg lieber ein Beispiel an Städten wie Paris und Helsinki nehmen: Flächendeckend Zone 30, den Autoverkehr durch verkehrspolitische Maßnahmen eingrenzen und andere Mobilitätsformen unterstützen – das reduziert auch die Zahl der Verkehrstoten enorm und schafft mehr Lebensqualität für alle.“
Eine soziale und ökologische Verkehrswende dient auch dem Klimaschutz und ist mehr als überfällig.
Freundliche Grüße Presse-Team des Widerstands-Kollektivs
(1) https://www.mopo.de/hamburg/neuer-zebrastreifen-in-eimsbuettel-selbstgemalt-vom-widerstands-kollektiv/
(2) https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/3000000289489/fussgaengerschutz-in-oesterreich-zebrastreifen-zum-selbstaufmalen
(3) https://www.tag24.de/dresden/lokales/sieg-fuer-die-zebrastreifen-rebellen-ueberweg-kommt-doch-3441241
(4) https://www.fuss-ev.de/alles-ueber-fussverkehr/wege-und-regeln/fahrbahnen-kreuzen/zebrastreifen/
Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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