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Oldenburg, 28.06.2026 – Engagierte Mitbürger*innen haben in einer der heißesten Nächte Oldenburgs mit dem Widerstands-Kollektiv friedlich klimaschädliche SUV stillgelegt

Einen Monat nach der letzten Stilllegung haben engagierte Mitbürger*innen erneut gehandelt. Sie entzogen luftverschmutzenden Autos die Fahrerlaubnis indem sie symbolisch die Luft aus den Ventilen entließen.

Wie auch bei der Aktion im Mai ließen sie mittels kleiner Linsen, die sie in die Auto-Ventile steckten, die Luft aus etwa 30
Reifen von „Protzkarren“.


 

 

„Besonders bei diesen Temperaturen, wo die Luftwerte eh schon schlecht sind, die Menschen unkonzentrierter Auto fahren durch Hitze, müssen dieses Autos stehen bleiben.“ sagt Mari (32) vom Widerstands-Kollektiv.

"Gegen die gefährliche Hitze hilft langfristig nur guter, sozial gerechter Klimaschutz. Kurzfristig müssen unnötig viel CO2 emittierende Autos eben aus dem Verkehr gezogen werden."

 

 

 

 

 

Die Gefahr als Fußgänger bei einem Verkehrsunfall mit einem SUV getötet zu werden ist 44% höher als bei anderen Autos, bei Kindern unter zehn Jahren ist das Risiko sogar 130% größer [3]
Und dennoch ist weltweit etwa jeder zweite Neuwagen vom Typ SUV.
Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits Maßnahmen gegen Protzkarren vorgeschlagen,[2] Bund und Länder haben diese jedoch noch nicht umgesetzt.

„Dieser Trend ist unsolidarisch und gefährlich. Gegen diese Ungerechtigkeit wollen wir ein Zeichen setzen und auch zukünftig regelmäßig Wagen aus dem Verkehr ziehen, solange Regierende nicht angemessen handeln,“ meint Anton (28), der die Aktion unterstützt.

Die Ehrenamtlichen hinterließen wieder deutlich sichtbare Informationszettel [1] und Aufkleber, in denen sie die Aktion erklärten und darauf hinwiesen, dass sie Luft aus einem der Reifen gelassen hatten.


In diesem Sinne freundliche Grüße vom Presseteam des
Widerstands-Kollektiv
Pressekontakt: Tel. 030 50930 4086 oder
oldenburg@widerstands-kollektiv.org
presse@widerstands-kollektiv.org
instagram: widerstandskollektiv_oldenburg
 

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
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Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung


Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

[1] https://widerstands-kollektiv.org/sites/default/files/2025-03/
STILLGELEGT-Text.pdf
[2] https://www.duh.de/informieren/verkehr/suv-raus-aus-
unseren-staedten/
 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
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