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Dresden, 09.07.2026 – Kunstaktion – Haben Sie dieses Zebra gesehen?

In der Nacht vom 08. auf den 09. Juli 2026 haben Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs mit einer Kunstaktion erneut auf den unzureichenden Schutz für vulnerable Verkehrsteilnehmende hingewiesen.
Nachdem bereits am 26.06.26 zwei Zebrastreifen auf der Pfotenhauerstraße angelegt und von der Stadt binnen kürzester Zeit übermalt wurden [1], wird nun durch aufgesprühte Zebras und Plakate nach dem Verbleib dieser gefragt und die kommunale Verkehrspolitik kritisiert.
Selbsthilfeaktionen dieser Art finden statt, um die benötigte klima- und menschenschützende Verkehrswende voranzubringen.

 

 

„Wir brauchen eine Infrastruktur, die Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, eine sichere Mobilität ermöglicht. Mit unseren Zebrastreifen leisten wir einen konkreten Beitrag, da von politischer Seite keine ausreichenden Maßnahmen umgesetzt werden.“, erklärt eine Ehrenamtliche.

 

 

 

Die Stadt Dresden wehrt sich aktiv gegen sicherheitsstiftende Zebrastreifen, wie an der Übermalung der Streifen auch an diesen Stellen deutlich zu erkennen ist.
„Wir können nicht nachvollziehen, warum die Verwaltung besonders vulnerablen Verkehrsteilnehmenden mehr Sicherheit im Straßenverkehr verwehrt. In Zeiten von mehr und größeren Autos denn je, braucht es eine Verkehrsberuhigung und eine Abwendung vom Individualverkehr, hin zu viel mehr öffentlichem Nahverkehr.“, so die Gruppe.
„Da die Stadt ihrer Verantwortung nicht nachkommt, nehmen wir die soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand und laden alle anderen dazu ein, dies ebenfalls zu tun.“

 

 

 

 

Freundliche Grüße vom Presse-Team des Widerstandskollektivs Dresden

[1] https://www.johannstadt.de/nachrichten/guerilla-aktion-in-der-johannstadt-in-der-nacht-zum-26-06-2026-haben-unbekannte-zwei-zebrastreifen-auf-die-pfotenhauerstrasse-gemalt/

 

 

 

 

weitere Fotos: fotos.widerstands-kollektiv.org/

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
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