Direkt zum Inhalt

Berlin, 24.07.2026 – 60 Klimaschädliche SUVs vorrübergehend stillgelegt

 

Noch vor wenigen Wochen sorgte eine beispiellose Hitzewelle in Deutschland für mehr als 6.800 Hitzetote. 
Laut Deutscher Wetterdienst (DWD) wurde die 40 Grad-Marke mehrmals überschritten. 
Für deutsche Verhältnisse ist das im Juni ein absolutes Novum. 
Die Bilanz des DWD: Nie zuvor hat es in Europa eine vergleichbare Extrem-Wetterlage gegeben.

Gleichzeitig kommt von der deutschen Regierung nichts als ohrenbetäubendes Schweigen.
Statt dringend nötiger Hitzeschutz-Pläne geschieht das Gegenteil: Nicht verstärkter Klimaschutz wird auf die Agenda gesetzt, sondern mit dem neuen Gebäudemodernisierungs-Gesetz das fossile „Weiter-so" beschworen.

 

Dem widersetzen sich seit Februar 2025 ehrenamtliche Klimaschützer:innen des Widerstandskollektivs. Zusammen mit kritischen Bürger:innen werden sie konkret vor Ort aktiv und ziehen klimaschädliche SUVs zumindest zeitweise aus dem Verkehr. 
Ihre Geheimwaffe: handelsübliche Linsen, mit deren Hilfe kinderleicht SUVs „platt gemacht" werden können. 
Um niemanden zu gefährden wird den Fahrzeughalter:innen ein Aufklärungspapier hinterlassen, in dem genauestens erklärt wird, dass und warum sie die Luft aus den Reifen gelassen haben. 

 

„Wir wollen jedem Menschen die Möglichkeit geben, über seinen Fehlkauf eines extrem klimaschädlichen Autos nachzudenken," so eine der Aktiven, „wer weiß, vielleicht wird dann doch irgendwann die Hitzewelle mit der eigenen Verantwortlichkeit in Verbindung gebracht."
 

Gleichzeitig rollt laut US-Wetterdienst NOAA womöglich einer der stärksten El Niños seit 1950 vom Pazifik heran. Das Klimaphänomen könnte weltweit Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen verstärken - was möglicherweise auch an hiesigen Lebensmittelgeschäften spürbar werden könnte. 
 

 

In diesem Sinne freundliche Grüße vom Presseteam des
Widerstands-Kollektiv
Pressekontakt: Tel. 030 50930 4086 oder
presse@widerstands-kollektiv.org

 

 

[1] https://widerstands-kollektiv.org/sites/default/files/2025-03/
STILLGELEGT-Text.pdf
[2] https://www.duh.de/informieren/verkehr/suv-raus-aus-
unseren-staedten/

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu diesen und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org

 

Impressum (Angaben gemäß §5 TMG): Werner Rambold

Werderstraße 78
76137 Karlsruhe