Oldenburg, 14.08.2026 – Heute Nacht haben engagierte Mitbürger*innen gehandelt: Sie gestalteten großformatige Werbeschilder für die Landtage Nord an der Holler Landstraße zwischen Oldenburg und Wüsting mittels Farbe und Fotos realistischer.
Dazu überklebten sie ein beschönigendes Foto von einer Familie, die lächelnd auf einer Kuh reitet, mit Alltagsbildern aus der Tierindustrie: Einsame Kälbchen, blutige Zitzen, Schlachtung und körperlicher Zerfall der Hochleistungsrinder. Und sie ersetzten euphemistische Phrasen, wie Messe– Agrar – Freizeit durch die Worte Messer – Agrar – Tierleid.
Auf einem weiteren Werbebanner ersetzen sie LandTageNord durch TierleidTageNord.
Insgesamt wurden 3 großeformatige Werbeschilder bearbeitet.
Sie sagen: "Wir sind nicht dabei!"

„Hier soll im August die Ausbeutung der Milchkuh und anderer Tiere gefeiert werden. Dabei bedeutet Milcherzeugung schlimmstes Tierleid und Ausbeutung, die immer im frühen Tod der Tiere endet. Das ist eine Ungerechtigkeit, die kein Grund sein sollte, dass Menschen Spaß haben“ sagt Mari (32) vom Widerstands-Kollektiv.

Menschen nehmen es als selbstverständlich hin, dass Kühe Milch geben. Dafür müssen sie aber ständig schwanger oder stillend sein und dafür werden sie zwangbesamt. Die Kälber werden ihnen immer wieder direkt nach der Geburt entrissen. Mutterkühe und Kälber rufen oft Tage nacheinander. Die Kälber bekommen Milchersatzprodukte statt der Muttermilch, die ihnen zusteht.
Weibliche Kälber erwartet das gleiche Schicksal, wie ihre Mütter: Zwangsbesamung, Euterentzündungen, Unterernährung durch zu hohe Milchleistung. Die männlichen Kälber kommen nach tagelangen Tiertransporten in ausländischen Mastbetrieben an und werden dort nur Wochen alt. Sie sind ein Abfallprodukt der Milchindustrie.
„Dieses Tierleid auch noch zu feiern, qualgezüchtete Kühe dort zur Schau zu stellen und eine Industrie zu unterstützen, die diese Ausbeutung professionalisiert, kann nicht unkommentiert bleiben“ meint Anton (28), der die Aktion unterstützt.

Der Betrieb Urban ist schon lange kein kleiner Familienbauernhof mehr. Es handelt sich um ein großes Unternehmen, das seine Gewinne über Biogas und Kälbermastmaschinen macht. Die Versorgung von Kälbern ohne Muttertiere auch noch ohne Menschen zu ermöglichen, erhöht den Gewinn, der mit dem „Produkt Kuh“ gemacht werden kann noch weiter. Dies ist in Zeiten einer eskalierenden Klimakrise eine mehrfache Ungerechtigkeit:
Tiere leiden und sterben für Genuss.
Jungen Menschen wird der Planet buchstäblich weggefressen.
Klimawissenschaftler sagen schon lange, dass die Zukunft der Menschheit nur mit pflanzenbasierter Ernährung gesichert werden kann.
Als Beispiel: Wenn die Menschheit ab morgen vegan leben würde, dann könnten riesige Flächen wieder bewaldet werden, die Trinkwasserqualität würde sich erholen, der Welthunger könnte bekämpft werden, Treibhausgase würden sich reduzieren, wie bei keiner anderen Maßnahme, Meere könnten wieder gesunden.
Es ist die effektivste Schutzmaßnahme für unseren sterbenden Planeten.
Die Ehrenamtlichen hinterließen dementsprechend deutlich sichtbare Zeichen, und empfehlen allen Menschen: Go vegan! Für Mensch, Tier und Natur!
In diesem Sinne freundliche Grüße vom Presseteam des
Widerstands-Kollektiv
Pressekontakt: Tel. 030 50930 4086 oder
oldenburg@widerstands-kollektiv.org
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instagram: widerstandskollektiv_oldenburg
Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org
[1] https://widerstands-kollektiv.org/sites/default/files/2025-03/
STILLGELEGT-Text.pdf
[2] https://www.duh.de/informieren/verkehr/suv-raus-aus-
unseren-staedten/
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