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Berlin, am 7.4.25, um 22.00 Uhr: in Berlin-Charlottenburg hat das Widerstands-Kollektiv einige Autos der Marke Tesla stillgelegt. 

Die Aktion steht im Rahmen der globalen Proteste gegen Tesla, Elon Musk und Donald Trump. Weltweit, vor allem auch in den USA, finden unter dem Motto #teslatakedown vom 29.3.-12.4.25 vor Tesla Stores Protestaktionen gegen Elon Musk, andere Multimilliardäre und den US-Präsidenten Donald Trump statt (1).

Ihr gigantischer Reichtum versetzt Multimilliardäre in die Lage, die nicht nur Politik zu beeinflussen, sondern zu herrschen. Und gesellschaftliche wie politische Strukturen zu zerstören und im eigenen Interesse neu zu formen — wie es zurzeit beispielhaft in den USA geschieht. Mit verheerenden Folgen (2).

Eine zentrale Rolle dabei spielt Elon Musk. Ein Tech-Milliardär, der seinen Angestellten nicht einmal Krankengeld zahlt und die Wahlen in den USA durch massiven Geldfluss beeinflusst hat. Sein Vermögen beruht auf Ausbeutung, Unterdrückung, der Missachtung von Arbeitsschutzgesetzen und Umweltschutzgesetzen - in der Gigafactory Grünheide und an vielen anderen Orten der Welt. Ohne jegliche verfassungsgemäße Legitimation stürzen er und Trump die amerikanische Demokratie derzeit in eine autoritäre Oligarchie. Menschenrechtswidrig lassen sie hunderttausende Menschen deportieren, sie bauen die öffentliche Gesundheitsversorgung ab, schränken die Pressefreiheit ein, gehen hart gegen Proteste vor und destabilisieren die Wirtschaft durch irrationale Strafzölle, sodass die Lebensmittelkosten immer weiter steigen. Auch in Deutschland hat Elon Musk die faschistische und in Teilen gesichert rechtsextreme Partei AfD im Wahlkampf unterstützt. 

Key (25, Student) dazu: „Wir müssen Musk stoppen! Superreiche wie Musk und Trump zerstören die Demokratie und sind eine Gefahr für die Menschheit. Auch Berlin und Brandenburg leidet unter den massiven Abholzungen und der Wasserverschmutzung durch Teslas sogenannte "Gigafactory" in Grünheide. ". 

Die Hauptquelle für das Vermögen und damit den erkauften politischen Einfluss Musks ist der Konzern Tesla. Diese Quelle soll nun versiegen (3). Den Boden dafür haben kritische VerbraucherInnen und AktionärInnen bereitet. Seitdem breiten sich die Proteste immer weiter aus. US-BürgerInnen nehmen die Demontage einer der ältesten Demokratien der Welt nicht hin, sie stehen auf gegen die neuen Oligarchen und ihre autokratischen Machtansprüche. Weltweit schließen sich Menschen unter dem Motto #teslatakedown dem Widerstand gegen Elon Musk und Tesla an. Auch das Widerstands-Kollektiv hat sich diesen Protesten angeschlossen.

Luca G. vom Widerstands-Kollektiv (einem Nachfolgeprojekt der Letzten Generation) erklärt: "Wir nehmen nicht länger hin, dass sich einige wenige rücksichtslos an der Zerstörung der Lebensgrundlagen bereichern und ihren Profit über Menschenleben stellen. Wir machen deutlich, dass wir nicht zulassen, dass unsere Demokratie und unser Wasser an faschistische Superreiche verkauft wird. Wir machen deutlich, dass wir Elon Musk und Tesla hier nicht haben wollen - nicht in Berlin, nicht in unserer Demokratie, nicht in unseren Wäldern." 

Freundliche Grüße vom Presseteam des Widerstands-Kollektivs
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Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generation gegründet hat.

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht weiterhin die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes. Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratische Krise. Sie versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen. 

Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt, Tempolimits eingeführt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stilllegung klimaschädlicher Anlagen.
Pressekontakt:
030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org 

Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: 
www.widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung  

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten.
 

Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org 

(1) teslatakedown-europe.org, www.teslatakedown.com  und actionnetwork.org/event_campaigns/teslatakedown
(2) taz.de/Milliardaere-bedrohen-die-Pressefreiheit/!6066169/
(3) www.zeit.de/politik/ausland/2025-03/elon-musk-tesla-spacex-us-regierung-aktie-einbruch