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Neu-Ulm, 21.04.2025 – Protest am TESLA Store in Neu-Ulm

Am Montag Mittag gegen 13:30 Uhr protestierte das Widerstands-Kollektiv Ulm vor dem Tesla-Store in Neu-Ulm. Dabei hängten zwei Personen der Gruppierung vom Dach der Neu-Ulmer Tesla-Niederlassung ein Banner mit dem bekannten Spruch „Nie wieder" unter das Tesla Logo am Gebäude. Ebenfalls auf dem Banner zu sehen: Elon Musk, wie er einen Hitlergruß zeigt. Vor den Toren wurden Transparente mit „Tesla Takedown“ gehalten und mit Kreide "Nie wieder Faschismus" auf die Straße gesprüht.

Damit wird die weltweite Protestreihe #TeslaTakedown gegen Tesla fortgesetzt. Die globale Kampagne richtet sich gegen die Zerstörung der Demokratie in den USA durch den Tech-Faschisten und Mitbegründer von Tesla Elon Musk und gegen seine Unterstützung rechtsradikaler Parteien in Europa (1).

„Elon Musk und andere Oligarchen zerstören demokratische Strukturen und unsere Lebensgrundlagen, mit der Macht ihres Geldes. Sie geben sich nicht damit zufrieden die Politik zu beeinflussen, womit sie die Demokratie ja bereits untergraben haben, sondern sie wollen herrschen. Es ist erschreckend, doch wir müssen nicht tatenlos zusehen", erklärt Sophia, 21 Jahre.

Der Protest richtet sich nicht gegen Elektro-Autos. Ihr gigantischer Reichtum versetzt Multimilliardäre in die Lage gesellschaftliche wie politische Strukturen zu zerstören und im eigenen Interesse neu zu formen - wie es zurzeit beispielhaft in den USA geschieht. Mit verheerenden Folgen. (2)

Eine zentrale Rolle dabei spielt Elon Musk. Ein Tech-Milliardär, der die Wahlen durch massiven Geldfluss beeinflusst hat. Er und Trump wollen die amerikanische Demokratie derzeit in eine Oligarchie umwandeln. Doch es gibt Widerstand dagegen: In den USA wurde inzwischen vor fast jedem Tesla-Autohaus protestiert. In Kanada wurde eine Tesla-Filiale schon pink angesprüht, von der dortigen Klimaschutzgruppe last generation (3).

Das Widerstands-Kollektiv Ulm schließt sich solidarisch diesem Protest an – auch weil Europa von den totalitären Entwicklungen nicht unberührt bleibt, wie beispielsweise das Gespräch zwischen Weidel und Musk oder auch die Tesla-Filiale in Neu-Ulm zeigen. (4)

Nach einer Reihe von Protesten mit Plakaten, Farbe oder sogar Torten in ganz Deutschland, findet die weltweite Gerechtigkeits-Kampagne ihren Weg nun auch ins schwäbische Neu-Ulm. In Weinstadt bei Stuttgart wurde am 12.04.25 gegen Tesla und für eine gerechtere Besteuerung von Superreichen wie Elon Musk demonstriert.
Die Superreichen tragen tausend mal mehr zur Erderhitzung bei als der Bevölkerungsdurchschnitt. Tatsächlich ist es so, dass ein Milliardär in etwa so viel Treibhausgase verursacht, wie eine Millionen Menschen (5).

Jessica (Kulturwissenschaftlerin, 30) vom Widerstands-Kollektiv Ulm dazu:

„Demokratie, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit müssen zusammen gedacht und verteidigt werden. Ohne eine Regulierung und Entmachtung der Superreichen kann es keinen effektiven Klimaschutz geben. Wir sollten nicht zulassen, dass die Zukunft unserer Kinder, von Elon Musk und Co, zerstört wird!

Freundliche Grüße vom Presseteam
des Widerstands-Kollektivs Ulm

 

 

Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org 

[1] https://teslatakedown-europe.org/, https://www.teslatakedown.com/ und https://actionnetwork.org/event_campaigns/teslatakedown
[2] https://taz.de/Milliardaere-bedrohen-die-Pressefreiheit/!6066169/
[3] https://ottawa.citynews.ca/2025/03/31/climate-organization-spray-paints-tesla-dealership-in-protest-of-elon-musk/
[4] https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/weidel-musk-x-100.html
[5] https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelles/oxfam-studie-milliardaer-so-klimaschaedlich-million-menschen

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Das Widerstands-Kollektv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
ulm@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektv finden sie hier: www.widerstands-kollektv.org