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Oldenburg, 29.05.25, 05:00 Uhr – Hochheider Weg nun wirtschaftlicher, leiser und sicherer durch Tempo 30

Auf großen Teilen des Hochheider Wegs und der Rennplatzstraße waren bis jetzt Tempo 50.
Hiervon ausgenommen waren kleine Abschnitte vor der Schule IGS Flötenteich und der
Grundschule Ohmstede – während der Schulzeit.

Städte wie Paris und Barcelona machen es vor. Insbesondere innerstädtische Straßen sind für Menschen da und nicht für Autos. Diese Überlegung soll auch in Oldenburg mehr Eingang in die Verkehrsplanung finden. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat das Widerstands-Kollektiv nun vollzogen, indem es auch den nördlicheren Teil des Hochheider Weges und Teiler der Rennplatzstraße in 30er Zonen umgewandelt hat.
Die gesundheitlichen Vorteile dieser Maßnahme hören nicht bei der geringeren Lärmbelastung und dem Rückgang von Mirkoplastikemission durch Reifenabrieb auf. Durch das neue Tempolimit gehen Unfälle mit fußläufigen und radfahrenden Menschen nun eher glimpflich statt tödlich aus. Diese 20 km/h weniger entscheiden in Notaufnahmen häufig über das Überleben von Menschen. Insbesondere für die Kinder der beiden anliegenden Schulen, sind die Wege somit sicherer geworden.
Außerdem hat die flächendeckende Einführung von 30er Zonen innerhalb von Städten einen
positiven Einfluss auf den CO2-Ausstoß des Verkehrs und hilft dadurch die Klimakatastrophe
abzumildern. Der Hochheider Weg und die Rennplatzstraße werden also nur der Anfang sein.

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Das Widerstands-Kollektv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektv finden sie hier: www.widerstands-kollektv.org