Hamburg, 26.06.2025 – Zebrastreifen selbst gemacht
Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs legten wieder Zebrastreifen an, sowohl bei der Kreuzung Seestraße auf der Röbbek Straße, als auch eine Wiederauffrischung in der Wrangelstr. .(1)
Diese Selbsthilfeaktionen fanden im Rahmen einer bundesweiten Zebrastreifen-Initiative des Widerstands-Kollektivs statt. In vielen Städten, u.a. in Göttingen, Ulm und Karlsruhe greifen dieser Tage engagierte Menschen zum Pinsel. Sie malen Zebrastreifen, um die so dringend benötigte klima- und menschenschützende Verkehrswende voranzubringen.
„Wir brauchen eine Infrastruktur die Menschen, die mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, eine sichere Mobilität ermöglicht. Mit unseren Zebrastreifen leisten wir einen konkreten Beitrag, da von politischer Seite keine ausreichenden Maßnahmen umgesetzt werden.“ erklärt Katja Schreiner vom Kollektiv „Im Gegenteil haben die Verantwortlichen in Hamburg sogar eine Rolle rückwärts gemacht und Parkplätze unter Artenschutz gestellt. Die Dominanz des individuellen Automobilverkehrs wurde im Koalitionsvertrag festgeschrieben und zivilgesellschaftliche Initiativen für autofreie Straßenabschnitte werden vor den Kopf gestoßen.“ (2)
Der Verein Fuss.e.V. setzt sich ebenfalls für mehr Zebrastreifen ein. (3) Denn sie sind eine sichere und kostengünstige Verkehrssicherungsmaßnahme.
„Paris sollte ein Vorbild sein, dort ist der Autoverkehr durch konsequente, verkehrspolitische Maßnahmen stark verringert worden. Dadurch wird nicht nur das Klima geschützt, sondern das Leben in der Stadt hat sich, besonders für Familien, sehr verbessert. Zu Recht wird auf Elterntaxis geschimpft, aber es braucht halt bessere Bedingungen, damit Kinder sicher zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren können.“ sagt Rieke (Mutter zweier Kinder im Kita-Alter) zu der Aktion.
Für Klimaschutz und ein gutes Leben für alle - nehmen wir die soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand!
Freundliche Grüße vom Presse-Team des Widerstands-Kollektivs
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Das Widerstands-Kollektv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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