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Ulm, 12.07.2025 – Bunter Zebrastreifen in Ulm wieder da

Mit den Regenbogenfarben solidarisieren wir uns mit der LGBTQIA+ Community und setzen ein Zeichen für Vielfalt, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Auch heute sind queere Menschen oft von Diskriminierung und Ausgrenzung betroffen. Wir stehen für eine offene und gerechtere Gesellschaft ein.

Längst überfällige Klimaschutzmaßnahmen, die von Politik und Stadtverwaltung auf den Straßen nicht in ausreichendem Maße nagegangen werden,  setzen wir nun selbst um. In der Nacht auf Samstag ist ein neuer Radweg zwischen Theater und Ulmer Bahnhof entstanden und innerstädtisch wurden viele Straßen zur "Tempo 30 Zone" erklärt.

Am Samstag Nachmittag ist Gruppe engagierter Radfahrender auf einer Tour die Verbesserungen der vergangenen Nacht abgefahren. Dabei wurde auch der Zebrastreifen von ein paar Engagierten des Widerstands-Kollektivs wieder erneuert.
 

"Wir sind heute gemeinsam hier, um zu zeigen, dass Städte für Menschen gemacht sind. Dafür braucht es mehr Platz für Räder, weniger für Autos. Mehr sichere Radwege und Zebrastreifen. Doch die bunten Farben tragen noch viel mehr: Wir uns solidarisieren, mit Maja. Maja T. befindet sich seit 38 Tagen im Hungerstreik in Isolationshaft in Ungarn und mittlerweile im Krankenhaus befindet. Der Gesundheitszustand von Maja ist schlecht. Vor knapp 1 Jahr wurde Maja rechtswidrig ausgeliefert. Holt Maja zurück! Ihr steht ein faires Verfahren und eine medizinische Behandlung in Deutschland zu", so Philipp, der bei der Tour mit dabei war.


Wir nehmen die so dringend gebrauchte soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand.


Sie kennen eine oder mehrere Stellen in Ulm, an denen es zu Fuß oder mit dem Fahrrad gefährlich ist und an denen Verbesserungspotential bestünde? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an ulm@widerstands-kollektiv.org.

 

Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generation gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes. Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratische Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.

Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

 

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektv finden Sie hier: www.widerstands-kollektiv.org