Neu-Ulm, 13.07.2025, 08:00 Uhr – Neuer Radweg
In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Engagierte des Widerstands-Kollektivs erneut einen Radweg gemalt, diesmal in Pfuhl Richtung Schulzentrum. Außerdem wurden Plakate im Innenstadt-Bereich in Ulm angebracht und weitere Schilder abmontiert. Es handelt sich um die dritte Aktion an einem Wochenende.
"Die Hauptstraße in Neu-Ulm ist eine der Hauptverkehrsachsen und etliche Kinder und Jugendliche fahren diese Strecke täglich auf ihrem Weg zum Schulzentrum in Pfuhl. Die Sicherheit unserer Kinder sollte uns diese paar Striche wert sein", erklärt Mila vom Widerstands-Kollektiv Ulm die Aktion.
Bereits am Samstag wurde der Zebrastreifen vor dem Rathaus an der Neuen Straße von knapp 25 Engagierten des Widerstands-Kollektivs wieder erneuert. Seitdem haben zu Fußgehende eine einfache und sichere Möglichkeit die Straße zu überqueren. Die Wirkung zeigt sich direkt: Die Autofahrenden nehmen mehr Rücksicht auf die anderen Verkehrsteilnehmenden.
"Wir setzen jetzt einfach lange überfällige Maßnahmen selbst um und warten nicht mehr darauf, dass es Andere tun. Es gibt an unzähligen Stellen in Ulm und Neu-Ulm Handlungsbedarf. Das Radfahren ist hier teilweise eine Zumutung und das können wir nicht länger hinnehmen", so Heiko aus der Gruppe des Widerstands-Kollektivs Ulm.
Bei der Plakatieraktion wird das nächste offene Treffen am Dienstag, 15. Juli um 18 Uhr beworben. Es gibt Küche für Alle. Treffpunkt ist vor der Stadtbibliothek. Weitere Informationen für Interessierte gibt es unter: @widerstands_kollektiv_ulm.
Sie kennen eine oder mehrere Stellen in Ulm, an denen es zu Fuß oder mit dem Fahrrad gefährlich ist und an denen Verbesserungspotential bestünde? Dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an ulm@widerstands-kollektiv.org.
Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generation gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes. Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratische Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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