Hamburg, 12.09.2025, 18:30 Uhr - Tschentscher eröffnet das dritte Kreuzfahrtterminal in Hamburg und wird dabei von Klimagerechtigkeitsaktivist*innen gestört.
Mehrere Aktivist*innen des Widerstands-Kollektivs konfrontieren Tschentscher damit, dass er zum Untergang Hamburgs beitrage. Eigentlich wollte er abends das neue Kreuzfahrt-Terminal in der HafenCity eröffnen. Dabei wurde er jedoch durch folgenden Zuruf gestört: „Die Kreuzfahrtindustrie trägt zum Untergang Hamburgs bei und unser Bürgermeister feiert das. Wir feiern mit. Wir lieben dicke Schiffe, wir atmen gern Feinstaub, wir planschen gerne in verschmutzen Meeren und wenn die Gletscher schmelzen, nennen wir das einfach "neue Fahrtrouten“!“. Anschließend kam er mit der Eröffnungsrede nicht zu Wort, da ihm ein Lied zum Untergang auf Flöten gespielt wurde.
„Wir brauchen nachhaltige Investitionen für die Stadt, die ein gutes Leben für alle ermöglicht. Tschentscher hingegen verwaltet unsere Steuergelder so, dass nur die Reichen profitieren. Im glamourösen Einkaufszentrum shoppen, Kreuzfahrten buchen und dabei unsere Stadtluft und das Klima zerstören.“ äußert Kimberly vom Widerstands-Kollektiv.
Es kann davon ausgegangen werden, dass bis 2050 durch den Meeresspiegelanstieg große Teile, wie bspw. Wilhelmsburg, einer hohen Überlutungsgefahr ausgesetzt ist [1]. Das führt zu dem Risiko, dass der Wohnort von den Menschen in Wilhemsburg und anderen Orten gefährdet ist. "Diese gefährlichen Umstände scheinen unseren Bürgermeister jedoch nicht so wichtig zu sein, wie ein drittes Kreuzfahrt-Terminal für Hamburg. Hauptsache der Tourismus läuft bis die Lokalbevölkerung weggeschwemmt wird. Unser Bürgermeister ist ein weiterer Klimakiller und sorgt sich nicht um die Sicherheit der Bevölkerung." so ein weiterer Aktivist des Widerstands-Kollektivs.
Hochauflösende Fotos gleich unter: photos.widerstands-kollektiv.org
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Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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