Direkt zum Inhalt

Oldenburg, 21.08.2025, nachts – Folgeaktion: 100 SUVs Nachts aus dem Verkauf gezogen
 

Wir nehmen Bezug auf die vorangegangene Protestaktion am 21.08. Nachmittags in Oldenburg-Eversten.

Nachdem am Nachmittag auf sehr friedvolle Art & Weise gezeigt wurde, dass Protest auch bei Unternehmen wie Autohäusern auf Widerstand trifft, haben erneut Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs SUV Neuwagen die Luft rausgelassen. 

Hiermit soll klargemacht werden: Was wir am Tag symbolisch zeigen, können wir jede Nacht vervielfältigen. Und das haben wir:
Unter anderem in Oldenburg-Etzhorn im Langenweg 20 & im Haseler Weg 1, als auch in Oldenburg-Nadorst, in der Nadorsterstraße 291. Insgesamt 5 Autohäuser haben wir in die Verantwortung genommen.

Wir erkennen an, dass Menschen teilweise auf KFZ angewiesen sind. Daher zielen wir direkt auf Mitverdienende an dieser gefährlichen Industrie, die z.B. SUVs und Geländewagen zum Verkauf anbieten, obwohl sie in vielerlei Hinsicht unnötig gefährlich sind.

Automobilhersteller betreiben massives Greenwashing auf der IAA, die dann an lokalen Autohäusern fleißig weiterverbreitet wird, um den Verkauf von viel zu großen, viel zu gefährlichen Fahrzeugen, voranzutreiben.

Dem stellt sich das Widerstands-Kollektiv entschieden entgegen und setzt sich für eine sichere und klimagerechte Zukunft ein.



----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Das Widerstands-Kollektv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat. 

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.

Pressekontakt:
Tel: 030 50930 4086
presse@widerstands-kollektiv.org
Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Fotos zu dieser und weiteren Aktionen: photos.widerstands-kollektiv.org

Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakten. Weitere Infos zum Widerstands-Kollektv finden sie hier: www.widerstands-kollektv.org