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Karlsruhe, 08.10.2025, 08 Uhr – Zebrastreifen in Karlsruher Oststadt selber gemacht

Bereits zum dritten Mal legten Mittwochmorgen Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs einen Zebrastreifen in der Rintheimer Straße auf Höhe der Veilchenstraße in Karlsruhe an. 

Bereits in der Vergangenheit zeigten solche Aktionen Wirkung: Schon zwei mal wurde der Zebrastreifen in der Rintheimer Straße durch das Widerstands-Kollektiv aufgemalt und von der Stadt wieder entfernt. Jetzt erklärte sich die Stadt Karlsruhe bereit, zu prüfen, ob der Zebrastreifen dort auch nach offiziellen Maßgaben notwendig ist. [1]

Dieser Meinung ist der Bürgerverein Oststadt. Dessen 1. Vorsitzende, Renate Krogmeier-Vieten, erklärte, es sei „Absolut sinnvoll, dort einen Zebrastreifen anzubringen, gerade für Schulkinder ist das ein wichtiger Weg durch die Oststadt.“ [1]

Außerdem sagte die Vorsitzende des Bürgervereins zu, einen gemeinsamen Antrag an das Stadtplanungsamt der Stadt Karlsruhe zu stellen. Das Widerstands-Kollektiv hat mittlerweile Kontakt mit dem Bürgerverein Oststadt aufgenommen und sieht dem Antrag erwartungsvoll entgegen:

"Widerstand wirkt. Das wird jetzt auch in der Karlsruher Oststadt deutlich: Während die Stadt sich nicht zu schade ist, den unumstritten sinnvollen Zebrastreifen wiederholt zu entfernen, zieht die aktive Stadtgesellschaft an einem Strang. Der Zebrastreifen in der Rintheimer Straße ist besonders wichtig, da er eine wichtige Verbindung für zu Fuß gehende aus den Wohngebieten der Oststadt auf dem Weg zur nächsten Haltestelle oder zum Supermarkt darstellt." erklärt Kim Dietsche, 28 Jahre, Mitglied des Widerstands-Kollektivs.

Auch andere Initiativen setzen sich in Karlsruhe für eine lebenswertere und sicherere Oststadt ein: Die Initiative Kiezblocks Karlsruhe beispielsweise fordert zahlreiche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Karlsruher Oststadt. Die Stadtverwaltung Karlsruhe sieht hier aber "keinen Handlungsbedarf". [2] Mit dem neu angelegten Zebrastreifen setzt das Widerstands-Kollektiv eine erste Maßnahme für Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung selber um. 

Sie wünschen sich einen Zebrastreifen auf Ihrem Schulweg? Schreiben Sie uns eine Mail!
Sie kennen eine oder mehrere Stellen in Karlsruhe, an denen es zu Fuß oder mit dem
Fahrrad gefährlich ist und an denen Verbesserungspotential bestünde? Dann
schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an karlsruhe@widerstands-kollektiv.org.

[1] https://www.ka-news.de/leserstorys/karlsruher-aktivisten-malen-zebrastreifen-stadtverwaltung-reagiert-auf-protest-111761917
[2] https://ka-kiezblocks.de/gfs/
 

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Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generation gegründet hat.

Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht weiterhin die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes. Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratische Krise. Sie versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selbst umsetzen. 

Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder der ÖPNV kostenlos gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen werden Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stilllegung klimaschädlicher Anlagen.

 

Pressekontakt:
Tel.: 030509304086
presse@widerstands-kollektiv.org

Fotos
Hochauflösende Bilder dieser sowie weiterer Aktionen: https://fotos.widerstands-kollektiv.org/

Bundesweiter Presseverteiler des Widerstands-Kollektivs: https://widerstands-kollektiv.org/presseregistrierung
Pressebegleitung:
Falls Sie Interesse an Hintergrundgesprächen und Interviews haben oder unseren Protest medial begleiten wollen, melden Sie sich gerne unter den angegebenen Pressekontakt.
 

Weitere Infos zum Widerstands-Kollektiv finden sie hier: www.widerstands-kollektiv.org  

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