Hamburg, 15.12.2025 – Über Nacht wurde Kindern erneut eine sicherer Straßenübergang in der Wrangelstraße beschert (1).
„Als Zeichen des guten Willens für Klima- und Menschenschutz sollte der Zebrastreifen in der Wrangelstaße endlich bleiben.“
Wieder haben Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs einen Zebrastreifen auf die Straße gemalt, wo dieser fehlt: Zwischen einer Grundschule und einer KiTa in der Wrangelstraße.
In vielen Städten, bspw. in Berlin, Göttingen, Ulm, Karlsruhe (u.v.a.m.) wurde schon zu ähnlichen Selbsthilfemaßnahmen, für die so dringend benötigte klima- und menschenschützende Verkehrswende, gegriffen. Dabei wurden nicht nur Zebrastreifen, sondern auch Fahrradwege geschaffen. International greifen engagierte Menschen zum Pinsel, zum Beispiel wurden in Wien (2) und San Franzisco ebenfalls Zebrastreifen aufgemalt .
„Manchmal setzt sich der gesunde Menschenverstand auch bei den zuständigen Instanzen durch. Hamburg kann in dieser Hinsicht von Dresden lernen, wo nun an der Stelle von einem Selbsthilfe-Zebrastreifen offiziell einer installiert wird.“(3)(4) erklärt Katja Schreiner vom Kollektiv. . „Als Zeichen des guten Willens für Klima- und Menschenschutz sollte der Zebrastreifen in der Wrangelstaße endlich bleiben.“
Der Verein Fuss.e.V. setzt sich für mehr Zebrastreifen ein. Denn sie sind eine sichere und kostengünstige Verkehrssicherungsmaßnahme. (5)
„Passend zum Fest der Liebe leisten wir hier zum wiederholten Male einen praktischen Beitrag für eine sozial-ökologische Verkehrswende. Denn es braucht nach wie vor bessere Bedingungen, damit Kinder sicher zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren können.“ sagt Lotta (Mutter zweier Kinder) zu der Aktion. „Mein Wunsch für das neue Jahr ist eine Verkehrspolitik wie in Helsinki, dort ist der Autoverkehr durch verkehrspolitische Maßnahmen so eingegrenzt worden, dass es keine Verkehrstoten mehr gegeben hat. Dadurch könnte sich das Leben, besonders für Familien, sehr verbessern.“
Für Klimaschutz und ein gutes Leben für alle - nehmen wir die soziale und ökologische Verkehrswende selbst in die Hand!
Freundliche Grüße und schöne Weihnachten
Presse-Team des Widerstands-Kollektivs
(1) https://www.mopo.de/hamburg/neuer-zebrastreifen-in-eimsbuettel-selbstgemalt-vom-widerstands-kollektiv/
(2) https://www.derstandard.at/consent/tcf/story/3000000289489/fussgaengerschutz-in-oesterreich-zebrastreifen-zum-selbstaufmalen
(3) https://www.tag24.de/dresden/lokales/sieg-fuer-die-zebrastreifen-rebellen-ueberweg-kommt-doch-3441241
(4) https://www.saechsische.de/lokales/dresden/dresden-plant-neue-zebrastreifen-in-der-neustadt-NFMP55KXQZGE3HQ5KIFIZLQQLI.html
(5) https://www.fuss-ev.de/alles-ueber-fussverkehr/wege-und-regeln/fahrbahnen-kreuzen/zebrastreifen/
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Das Widerstands-Kollektiv ist eine Gerechtigkeits-Bewegung, die sich Ende Februar 2025 als eines der beiden Nachfolge-Projekte aus der Letzten Generaton gegründet hat.
Im Fokus des Widerstands-Kollektivs steht die Notwendigkeit gerechten Klimaschutzes.
Das Projekt sieht die Klimakatastrophe als eine soziale, ökologische und demokratsche Krise. Es versucht jedoch nicht mehr, Druck auf eine Regierung auszuüben, die sich in den vergangenen Jahren als unfähig (oder unwillig) erwiesen hat, sondern wird gerechten Klimaschutz selber machen.
Das Widerstands-Kollektiv setzt überall dort an, wo sich Zerstörungen und Ungerechtigkeiten abspielen. Dafür werden verschiedene Protestformen genutzt. Beispielsweise werden Parkplätze in Grünflächen umgewandelt oder Radwege gemalt gemacht. Außerdem nimmt die Gruppe diejenigen, die sich an der Zerstörung bereichern, in die öffentliche Verantwortung. Durch ungehorsame Versammlungen sollen Konzernzentralen, Flughäfen oder Baustellen besetzt werden. Umweltschäden werden direkt verhindert, etwa durch die Stillegung klimaschädlicher Anlagen oder das öffentliche Bloßstellen von klimaschädlichen Konzernen.
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