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End Cement Blockade Mainz

Mainz, 17.10.2025, 8 Uhr – Mainzer Zementwerk blockiert – Aktivist*innen fordern Bauwende. Aus Protest gegen den Großkonzern Heidelberg Materials blockieren Unterstützende des „Widerstandskollektivs“ seit 8 Uhr das Zementwerk Mainz-Weisenau. Grund dafür sind der CO2-Ausstoß des Unternehmens sowie Vorwürfe von Menschenrechtsverletzungen in Ländern wie Indonesien und Togo. Die Aktion ist Teil der  Aktionstage des Bündnisses „End Cement". Die beteiligten Gruppen fordern eine Bauwende: nachhaltige Baustoffe statt Zement, Umbau statt Neubau und einen Mietendeckel statt weiterer Spekulation mit Wohnraum.

Erneut Zebrastreifen in Karlsruher Oststadt selber gemacht

Karlsruhe, 08.10.2025, 08 Uhr – Zebrastreifen in Karlsruher Oststadt selber gemacht. Bereits zum dritten Mal legten Mittwochmorgen Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs einen Zebrastreifen in der Rintheimer Straße auf Höhe der Veilchenstraße in Karlsruhe an.  Bereits in der Vergangenheit zeigten solche Aktionen Wirkung: Schon zwei mal wurde der Zebrastreifen in der Rintheimer Straße durch das Widerstands-Kollektiv aufgemalt und von der Stadt wieder entfernt. Jetzt erklärte sich die Stadt Karlsruhe bereit, zu prüfen, ob der Zebrastreifen dort auch nach offiziellen Maßgaben notwendig ist.

Karlsruhe - Erneut klimaschädliche SUVs stillgelegt

Karlsruhe, Freitag, 26.09.2025– SVS in Karlsruhe Durlach stillgelegt. Am Donnerstag haben Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs gehandelt: Sie ließen mittels kleiner roter Linsen, die sie in die Autoventile steckten, die Luft aus Reifen von SUVs (Sport Utility Vehicle) in Karlsruhe Durlach. Sie hinterließen deutlich sichtbare Informationszettel, in denen sie die Aktion erklärten und deutlich machten, dass sie Luft aus einem der Reifen gelassen hatten und warum.

Bundesweite Aktionen gegen Klimazerstörung

16.09.2025 – Keine Party für Klimakiller Das Widerstandskollektiv hat in den vergangenen Tagen, zusammen mit anderen Gruppen, mit friedlichem zivilen Ungehorsam, zwei fossile Werbe-Events unterbrochen. In München fanden im Zusammenhang mit der internationalen Automobilausstellung (IAA) vielfältige und kraftvolle Blockaden sowie andere Protest-Aktionen statt. In Hamburg waren zeitgleich die "Cruise days", auch dort ist eine umwelt- und klimazerstörende Form der Mobilität öffentlich gefeiert worden. Ehrenamtliche des Widerstands-Kollektivs sind den Kreuzfahrt-Lobbyisten im Wortsinn "auf’s Dach gestiegen" und haben Bürgermeister Tschentscher mit einem Untergangs-Flöten-Konzert konfrontiert, neben weiteren kreativen Protestaktionen.

Hamburger Bürgermeister entpuppt sich als Klimakiller

Hamburg, 12.09.2025, 18:30 Uhr - Tschentscher eröffnet das dritte Kreuzfahrtterminal in Hamburg und wird dabei von Klimagerechtigkeitsaktivist*innen gestört. Mehrere Aktivist*innen des Widerstands-Kollektivs konfrontieren Hamburgs Bürgermeister Tschentscher damit, dass er zum Untergang Hamburgs beitrage. Eigentlich wollte er abends das neue Kreuzfahrt-Terminal in der HafenCity eröffnen. Dabei wurde er jedoch durch folgenden Zuruf gestört: „Die Kreuzfahrtindustrie trägt zum Untergang Hamburgs bei und unser Bürgermeister feiert das. Wir feiern mit. Wir lieben dicke Schiffe, wir atmen gern Feinstaub, wir planschen gerne in verschmutzen Meeren und wenn die Gletscher schmelzen, nennen wir das einfach "neue Fahrtrouten“!“. Anschließend kam er mit der Eröffnungsrede nicht zu Wort, da ihm ein Lied zum Untergang auf Flöten gespielt wurde.

Berlin - Widerstandskollektiv legt zahlreiche SUVs friedlich durch Linsen still

Berlin, 12.09.2025 – Widerstandskollektiv legt über 30 SUVs friedlich durch Linsen still Engagierte Mitbürger:innen haben mit dem Widerstandskollektiv 30-40 SUVs in Berlin-Moabit friedlich stillgelegt und sich so Zerstörung und Gewalt in den Weg gestellt. Mittels kleinen Linsen in den Ventilen ließen sie die Luft aus Reifen von sehr großen Automodellen des Typs SUV (Sport Utility Vehicle). Sie hinterließen deutlich sichtbare Informationszettel, in denen sie die Aktion erklärten und deutlich machten, dass sie Luft aus einem der Reifen gelassen hatten.

Autobahn vor Allianz-Arena blockiert

München, den 11.09.2025– Widerstands-Kollektiv klebt und klettert gegen die Auto-Industrie. Am Donnerstag morgen haben Unterstützer*innen des Widerstands-Kollektivs erneut mit einer Straßenblockade den Weg zur IAA blockiert. Auf der A9, mit Blick auf die Allianz-Arena wurde zuerst eine Schilderbrücke beklettert und ein großes Banner mit der Aufschrift: "Gutes Leben für Alle = Mobilitätswende"über ein Autobahnschild gehangen. Unterzeichnet ist das Banner mit "Widerstands-Kollektiv". Im direkten Anschluss klebten sich mehrere Personen mit einem Sand-Kleber-Gemisch auf die fünfspurige Autobahn fest.

U-Haft nach Straßenblockade in Zufahrt zur IAA beantragt

München, 09.09.2025, 21:00 Uhr – Nachdem heute morgen mehrere Aktivist*innen des Widerstands-Kollektivs die Zufahrt zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) blockiert haben, hat die Staatsanwaltschaft für zwei Teilnehmende Untersuchungshaft beantragt. Sie befinden sich bereits in einem Münchner Gefängnis und sollen dort morgen mittag dem Haftrichter vorgeführt werden. Es ist der erste uns bekannte Fall, in dem der Staat Menschen für eine friedliche Sitzblockade in Untersuchungshaft sperrt.

Hausdurchsuchung bei ehrenamtlich engagierten Wissenschaftler

Regenburg 28.08.25, gegen 6 Uhr morgens hat die Polizei bei Leo J, 36, Wissenschaftler und engagiert im Widerstands-Kollektivs und bei Scientist Rebellion, eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Leo J. engagiert sich für eine soziale und ökologische Verkehrswende, deren Notwendigeit vor dem Hintergrund der sich zuspitzenden Erderhitzung (1) gerade ihm als Wissenschaftler offensichtlich bewusst ist.  Laut Durchsuchungsbeschluss sei der Grund für die Hausdurchsuchung ein Instagram-Video (www.instagram.com/p/DNnh-HvoOqz/), das Leo J. bei der vorübergehenden Stilllegung eines SUVs zeigt.